Staatskassenräuberei: Die Geiz-ist-Geil-Mentalität der Arbeitgeber


Das Arbeitgeber gerne an allen Ecken sparen wollen ist durchaus verständlich, wollen sie im Wettbewerb bestehen.

Die Art und Weise wie das momentan passiert, gleicht aber eher einer Verseuchung des Arbeitsmarktes.

Die Schlimmsten sind dabei 400-Euro-Jobs und Jahres-Praktikanten gefolgt von Arbeitskräfte, die als Selbstständige geführt werden und der Auslagerung der Arbeitskräfte in Tochter-Unternehmen.

  • Pro:
    • Billige bis kostenlose Arbeitskräfte.
    • Weitere Möglichkeiten zu Kostenersparnissen in Unternehmen.
    • Flexiblere Arbeitnehmerverhältnisse.
    • Verlockung auf eine mögliche Festeinstellung.
    • Firmen können ihre Waren und Dienstleisten günstiger anbieten.
  • Kontra:
    • Weniger bis keine Steuereinnahmen für den Staat.
    • Weniger bis keine Einzahlungen bei den Rentenkassen. (Altersarmut)
    • Nicht selten mit Hartz4 voll oder zur Aufstockung.
    • Weniger Geld bei der Mehrheit der Bürger. (Kaufkraftverlust)
    • Psychischer Druck auf Arbeitnehmer führt heufiger zu Depressionen.

Die Geiz-ist-Geil-Mentalität der Arbeitgeber treibt den Staat doppelt in die roten Zahlen. Den Arbeitnehmer ins gesundheitliche Abseits und schwächt deren Kaufkraft.

Die Art der Staatskassenräuberei sollte als Straftat behandelt werden. Die Behandlung von Depressionen wegen Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes und Depressionen durch Langzeitarbeitslosigkeit mit nachgewiesener Bewerbungsbemühungen sollten den Arbeitgebern zusätzlich in Rechnung gestellt werden. Man sollte diesen Firmen auch gleich samtliche Förder- und Subventionsquellen von Staat und EU gnadenlos verweigern!

Gruß, euer Hizuro